Line Dance wird, wie der Name schon sagt, von den Tänzern in Linien neben- und hintereinander getanzt. Es sind festgelegte, sich wiederholende Schrittkombinationen, die von Allen gleichzeitig getanzt werden. Jeder tanzt sozusagen „solo“ und niemand braucht Angst zu haben, seinem Gegenüber auf die Füße zu treten. Man verbringt die Stunden mit begeisternder Musik trotzdem gemeinsam. Line Dance begeistert durch Vielseitigkeit, schnelle Erfolgserlebnisse und wird inzwischen überall getanzt.  

 

Unsere Aktivitäten / Kurse sind:

-      Durchführung von Line Dance Tanzkursen/Workshops

-      Teilnahme an regionalen Tanzveranstaltungen

-      Tanzvorführungen für gemeinnützige, karitative und soziale Zwecke und Einrichtungen

regelmäßige Treffen finden immer

montags von 19.30 – 21.30 Uhr im

Gasthaus ZORBAS Zur Krone

Burgstrasse 9

61231 Bad Nauheim

 

und bei schönem Wetter (April – September) auf unserem Ranchgelände

 

Zum Kühlen Grund

Burgfeldstrasse

61169 Friedberg

statt.

 

Besucher und interessierte Mittänzer sind jederzeit herzlich Willkommen, bitte jedoch vorher bei

Sandra Hennen unter 0160/95789855 oder

Hans-Jürgen Westphal 0171/79616523

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Was ist Line Dance und wo kommt er her?

Line Dance ist eine choreografierte Tanzform, bei der einzelne Tänzer unabhängig von der Geschlechtszugehörigkeit in Reihen und Linien vor- und nebeneinander tanzen. Die Tänze sind passend zur Musik choreografiert, die meist aus den Kategorien Country und Pop stammt.

Die ursprüngliche Form des Tanzes ist – wie die Entwicklung des Volkstanzes in vielen Kulturen zeigt – der Gruppentanz. Line Dance ist konzeptionell ein Gruppentanz, auch wenn Soli möglich sind. Er wird deshalb häufig als eine moderne Ausprägung des ursprünglichen Gruppentanzes gesehen. Damit bildet der heutige Line Dance (nicht zu verwechseln mit anderen historischen Linien-Tanz-Arten) das Gegenstück zu allen traditionellen und modernen Formen des Paartanzes.

Der Line Dance entwickelte sich gemäß den gesicherten Berichten im Laufe des 20. Jahrhunderts hauptsächlich in den USA, teilweise aus dem Showtanz. Der Beitrag von Line Dance zur damaligen Tanzkultur in Clubs und Tanzlokalen war eine Ergänzung zum vorherrschenden Paartanz. In den 1960er Jahren, wurde auch Line Dance in Diskotheken öffentlich praktiziert. Einer der bekanntesten noch heute getanzten Line Dances, der Electric Slide – auch als Freestyle bekannt, wurde 1976 von Ric Silver zu der Eröffnung der Discothek Vamps am Broadway in New York City choreografiert. Zusätzliche öffentliche Beachtung erhielt Line Dance unter anderem durch eine szenische Darstellung im erfolgreichen Tanz-Film Saturday Night Fever mit John Travolta aus dem Jahr 1977, der die Tanzclub- und Disco-Szene im New Yorker Stadtteil Brooklyn als Rahmen aufgreift.

Schließlich wurde der Line Dance von der US-Country-Industrie als ergänzendes Marketing-Instrument aufgegriffen. Diese kombinierte ihn mit ihrer Musik und bestimmte damit dessen primäre Wahrnehmung in der Öffentlichkeit für mehrere Jahrzehnte. Das führte unter anderem zur Zuordnung von Line Dance zur Kategorie Country & Westerntanz. Als Meilenstein zur endgültigen amerikanischen und weltweiten Verbreitung gilt der Musik-Titel Achy Breaky Heart in der 1992er Interpretation des US-Musikers Billy Ray Cyrus, dem mehrere sehr bekannte und beliebte Line Dances choreografisch und faktisch durch die Tanzpraxis zugeordnet sind.

Zwischenzeitlich hat sich Line Dance in Art und Umfang zu einer eigenständigen, mehr als nur abendfüllenden Tanzart entwickelt. Das verwendete Musikspektrum besteht weiterhin aus Pop- und Disco- und Country-Stücken, jedoch sind viele andere tanzbare Gernes dazu gekommen, so etwa Rock, Klassik und die zahlreichen Arten regionaler Musik, so dass im Endeffekt keine wirkliche musikalische Begrenzung mehr möglich ist. In Deutschland ist Line Dance als Freizeitsport seit 2002 anerkannt. Im Rahmen des Deutschen Tanzsportabzeichens (DTSA) gibt es eine eigene Prüfung für Line Dance.